
Was fertig ist, ist zu sehen — nicht nur abgehakt.
Hier wird viel dokumentiert: Der größere Teil der Aufgaben sind Hygieneaufgaben, und ein erheblicher Anteil verlangt ein Foto. Das ist keine Überregulierung — es ist die Antwort darauf, dass die Betriebsleitung während des Geschäfts nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein kann.
Bild, Uhrzeit und Person am Eintrag — in jeder Filiale nach demselben Ablauf.
Festgehalten wird der Zustand dort, wo er entsteht: der Kühlschrank nach dem Auffüllen, die aufgebaute Terrasse, das Regal mit den Verpackungen, die gereinigte Fahrerkasse. Der Fotobeleg ist hier keine Ausnahme, sondern der Normalfall.
Die Aufgabentexte fordern den Soll-Zustand dabei ausdrücklich ein: „nach Bildvorlage auffüllen", „gemäß Abbildung vollständig aufbauen". Das Bild ist damit nicht Beiwerk, sondern die Beschreibung dessen, was am Ende dastehen soll.
Manche Betriebe gehen den umgekehrten Weg und hinterlegen ein Referenzbild an der Aufgabe. Beides zusammen ergibt Vorlage und Ergebnis im selben Eintrag.
Ein Lieferbetrieb läuft von mittags bis nachts durch und hat keine saubere Schichtgrenze. Deshalb hängen die Aufgaben hier an Uhrzeiten statt an Schichten — Temperaturen am Vormittag, Vorbereitung zur Öffnung, Bestandskontrollen am Nachmittag, Reinigung und Abschluss gestaffelt über den späten Abend.
In allen anderen Branchen ist es umgekehrt — dort bestimmt die Schicht, wann etwas passiert. Hier ist die Uhrzeit die einzige verlässliche Struktur, weil zu jeder Stunde jemand anderes im Laden steht.

Beim Lieferdienst geht die Hälfte des Produkts nach draußen. Entsprechend haben Pizzakartons, die Tüten der Lieferplattformen, Thermoboxen und To-go-Behälter eigene Aufgaben — inklusive der Vorbereitung von Saucen und Dips in genau bemessenen Portionen.
Dazu kommen die Systeme drumherum: Mehrweg-Inventur, Warenbestellung im Fachsystem, Lieferscheine digitalisieren. gastrotodo ersetzt diese Systeme nicht — es sorgt dafür, dass die Schritte darin verlässlich passieren.
„Fahrer" ist hier ein eigener Bereich — und die Aufgaben darin sind keine Fahraufgaben: Thermoboxen reinigen und im Regal verstauen, Pizzakartons aufbauen und nachfalten, Fahrermonitor und Fahrerkasse pflegen. Manche Betriebe hängen den Außenbereich und die Speisekarten gleich mit dran.
Zwischen zwei Touren entsteht Leerlauf, der sich planen lässt — bei keiner anderen Position im Betrieb ist das so. Genau dafür gibt es hier eine eigene Liste.

„Sehr gutes Tool für eine übersichtliche Protokollführung mit Kontrollfunktion. Aufgaben können in verschiedenen Zeitabständen angezeigt werden, tagesaktuelle Auswertungen kommen direkt in der App und per Mail — so hat man als Betriebsleitung alles im Blick.“

Melina, Betriebsleitung · Pottsalat Mainz
Nur wenn sie Aufgaben haben. In den Betrieben, die „Fahrer" als Bereich führen, sieht der Fahrer ausschließlich seine eigene kurze Liste — Thermoboxen, Kartons, Fahrerkasse. Für den Rest genügt ein gemeinsames Tablet im Laden.
Jede Erledigung gehört zu einer Filiale, das Foto hängt daran. In der Auswertung siehst du pro Standort, was erledigt ist und was fehlt — ohne dass jemand Bilder per Messenger weiterleitet.
Nein. Die Buchung selbst wird zur Aufgabe — „Warenbestellung im System speichern", „Lieferscheine digitalisieren". Der Nutzen liegt darin, dass der Schritt nicht vergessen wird, nicht darin, das Fachsystem zu ersetzen.
Die Spannweite in dieser Branche ist groß — von einer Handvoll Aufgaben bis zu mehreren hundert. Ein Ein-Standort-Imbiss dokumentiert meist nur das, was er ohnehin nachweisen muss: Temperaturen, Frittierfett, Reinigung.

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