Jede Leitung ist ein eigener Reinigungsvorgang.
In einem Getränkebetrieb hängt die Qualität an der Technik dahinter — an der Schankanlage, am Fasskühlschrank, an der Trennung zwischen Produktion und Gastraum. Das ist Handwerk, kein Reinigungsplan, und es gehört entsprechend dokumentiert.
Vom Sudhaus über den Schankraum bis ins Flaschenregal — ein Ablauf, ein Nachweis.
Wie das Flaschenregal bestückt aussieht, wie die Gläserreihe steht, wie die Zapfanlage nach der Reinigung auszusehen hat: In Getränkebetrieben lässt sich das schwer beschreiben und leicht zeigen. Deshalb hängt hier an praktisch jeder Aufgabe ein Referenzbild.
Wer den Zielzustand sieht, muss nicht raten, wie „ordentlich aufgefüllt" gemeint ist. Die Ergebnisse sehen an jedem Wochentag gleich aus, egal wer Dienst hat.
Ein Bild an der Aufgabe erspart die Rückfrage. Es hilft besonders dort, wo Beschreibungen an Sprachgrenzen stoßen.

Schankraum und Biergarten laufen getrennt, beide mit drei Listen statt zwei: Öffnung, laufender Betrieb, Schließung. Die mittlere Phase ist der Unterschied. Dort stehen die Dinge, die während des Gästebetriebs passieren müssen: WCs prüfen, Gläser einsammeln, Besteck nachlegen, Tür zum Lager geschlossen halten.
Mit nur einem Davor und einem Danach fehlen genau die Stunden, in denen der Betrieb tatsächlich läuft. In einem Haus mit Schankraum, Biergarten, Küche und Produktion sind das die entscheidenden.
Zeltplanen hochrollen, Sitzkissen und Decken verteilen, Spiele aufstellen, Gläser- und Geschirrrückgabe aufbauen, Zigarettenstation stellen. Abends alles zurück. Das ist kein Reinigungsplan, das ist eine Auf- und Abbauliste, die sich täglich wiederholt.
Dazu kommt das Wetter als Bedingung: Spiele trocken stellen, Kinderzelt schließen, Sachen vor Feuchtigkeit retten. Betriebe schreiben solche Vorbehalte heute in den Aufgabentitel, damit an einem Regentag nicht die halbe Liste sinnlos erscheint.
Messpunkte heißen hier Zapfhähne, Schankleitungen, Fasskühlschrank. Die Anlage wird nach der Zahl ihrer Leitungen geführt. Jede Sorte am Hahn bedeutet eine eigene Leitung, einen eigenen Schlauch und einen eigenen Reinigungsvorgang.
Entscheidend ist, wo diese Aufgabe hängt: nicht im Service, sondern in Produktion und Logistik. Damit ist auch die Verantwortung geklärt — es ist Sache des Brauers, nicht der Servicekraft. Ähnlich bei der Abschottung zwischen Produktions- und Gastbereich: Auch das Geschlossenhalten der Türen ist eine wiederkehrende Aufgabe, keine Selbstverständlichkeit.
Auch wenn ein Dienstleister reinigt, bleibt die Abnahme im Haus. Sie landet mit Datum und Person in der HACCP-Dokumentation.

„Wir nutzen gastrotodo, um einheitliche Standards in unserem Betrieb zu etablieren. Aufgaben sind übersichtlich aufgeführt und klar beschrieben — so wissen auch Aushilfskräfte, was zu tun ist. Besonders die Integration der HACCP-Dokumentation überzeugt.“

Henning, Geschäftsführer · Wittorfer Brauerei
In der Regel ein Team mit getrennten Bereichen — Produktion und Logistik auf der einen Seite, Schankraum, Biergarten und Küche auf der anderen. So bleiben die Listen getrennt, die Auswertung aber zusammen.
Ja, und es ist ein eigener Ablauf. Warenpräsentation, Platz schaffen für die nächste Lieferung, Bonrollen und Spülmittel prüfen, Umsätze erfassen — das sind Aufgaben aus dem Handel, die neben der Gläserspülmaschine der Bar stehen.
Die Ausführung liegt außer Haus, die Kontrolle nicht. Üblich ist eine Aufgabe in festem Rhythmus, bei der die Reinigung abgenommen und quittiert wird — auf Wunsch mit Unterschrift. Im Protokoll steht damit, wann zuletzt gereinigt wurde und wer es geprüft hat.
Nein. Der Biergarten ruht über den Winter und steht im Frühjahr unverändert wieder bereit. Der Schankraum bleibt davon unberührt.

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